Die Seismik als geophysikalische Erkundungsmethode spielt in vielen Bereichen und über einen weiten Skalenbereich eine wichtige Rolle, von der Ingenieurgeophysik über die Ressourcen-Exploration bis hin zur großräumigen Erkundung der Erdkruste und des obersten Erdmantels. Ebenso groß ist die Vielfalt in der Anwendungs- und Auswertemethodik, zum einen auf dem Gebiet der Akquisition (3D, 3C), zum anderen bei der Entwicklung moderner Verfahren für die Datenbearbeitung, die Abbildung (Migration) sowie die Inversion. In Deutschland sind einige Arbeitsgruppen auf diesen diversen Gebieten tätig, sowohl in der Forschung als auch in der industriellen Anwendung.

Ziele

Der Arbeitskreis „Seismik“ hat zum Ziel, die Vernetzung der Arbeitsgruppen in Deutschland zu verbessern und als Nukleus für gemeinsame Aktivitäten zu fungieren. Diese Aktivitäten beinhalten unter anderem:

  • Jährliche Treffen/Workshops mit der Gelegenheit zu einem informellen Austausch bezüglich aktueller Entwicklungen, verfügbarer Software, Datensätzen, Geräten, etc., aber auch mit thematischem Fokus
  • Initiierung gemeinsamer Feldarbeiten und Forschungsanträge
  • Planung von institutsübergreifenden Lehrveranstaltungen und Praktika für den wissenschaftlichen Nachwuchs
  • Gemeinsame Betreuung von Doktorand-/innen und Masterstudent-/innen

Neben der konstituierenden Sitzung des Arbeitskreises während der DGG-Tagung in Hannover im März 2015 fand das erste Treffen des Arbeitskreises vom 2.-4. März an der TU Bergakademie Freiberg statt. Ein ausführlicher Bericht über dieses Treffen wird in Kürze in den DGG-Mitteilungen veröffentlicht.

Die Interessen des Arbeitskreises werden der DGG gegenüber von einem Sprecher vertreten. Der Sprecher berichtet unter anderem auf der DGG-Mitgliederversammlung über die Aktivitäten des Arbeitskreises, kümmert sich um die regelmäßigen Treffen und koordiniert die sonstigen Aktivitäten: Sprecher des Arbeitskreises Seismik ist Prof. Dr. Stefan Buske.