Die DGG verleiht seit 1955 die Emil-Wiechert-Medaille für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Geophysik. Preisträger können Personen aus dem In- und Ausland sein. In der Regel erfolgt die Ehrung alle 2-3 Jahre.

Emil Wiechert war ein Physiker und Seismologe, der 1898 den ersten Lehrstuhl für Geophysik in Göttingen erhielt und der erste Vorsitzende der DGG war. Auf ihn geht die kontinuierliche Aufzeichnung der weltweiten Erdbeben- tätigkeit zurück.

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Die bisherigen Preisträger sind:

2019  Barbara Romanowicz, Berkeley und Paris
2017  Sierd Cloetingh, Utrecht
2014  Rainer Kind, Potsdam
2011  Fritz M. Neubauer, Erftstadt bei Köln
2009  Manik Talwani, Houston/TX, USA
2006  Mark D. Zoback, Stanford/CA, USA
2003  Erhard Wielandt, Stuttgart
1998  Friedrich Busse, Bayreuth
1998  Karl-Heinz Rädler, Potsdam
1997  Gerhard Müller, Frankfurt am Main
1996  Stanley K. Runcorn, Newcastle-upon-Tyne, UK (posthum)
1993  Norman F. Ness, Newark/DE, USA
1988  Carlo Morelli, Triest, Italien
1986  Don L. Anderson, Pasadena/CA, USA
1982  Ulrich Schmucker, Göttingen
1978  Leon Knopoff, Los Angeles/CA, USA
1973  Ludwig Biermann, München
1969  Sidney Chapman, Fairbanks/AK, USA
1964  Inge Lehmann, Kopenhagen, Dänemark
1956  Beno Gutenberg, Pasadena/CA, USA
1956  Albert Defant, Innsbruck, Österreich
1955  Julius Bartels, Göttingen